Compliance, Nominee Service und Treuhand

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    Compliance, Nominee Services and Treuhandverwaltung stehen in einem engen Zusammenhang und jede Lösung ist ein Kompromiss zwischen Vertraulichkeit, Kosten und Sicherheit.

    Geldwäschegesetz- Sorgfaltspflichten: bei Treuhandschaften müssen Gesetze erfüllt werden, die der Staat mit Zwangsmassnahmen durchsetzt. Da wir die Gesetze nicht beschlossen haben und auch nicht ändern können, ist unsere Meinung über deren Sinn irrelevant. Wir ersuchen jene Kunden, die Treuhandleistungen bestellen möchten, nicht mit uns über den Sinn der Sorgfaltspflichten zu diskutieren, sondern die Informationen vorzubereiten und dann die geforderten bürokratischen Schritte zügig zu erledigen:

    • Ausweiskopie zum Identifizieren des Vertragspartners
    • Ausfüllen des Formulars über den wirtschaftlich Berechtigten
    • Ausfüllen des Formulars “Profil der Geschäftsbeziehung”: Auskunft über Herkunft der verwendeten Vermögenswerte und geplante Verwendung der Vermögenswerte, Art der Geschäfte
    • Formular über das Geldwäsche- Risiko der Geschäftsbeziehung
    • Anpassung der Dokumentation bei Änderung der Geschäfte, damit die Organisation, die die Einhaltung der Geldwäschebestimmungen bei uns periodisch prüft, keine Abweichung zwischen den Angaben am Formular und den tatsächlichen Geschäften fest stellen kann.

    In Malta werden das Gesetz und die Verordnung zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durch die von der FIAU erlassenen Durchführungsbestimmungen („Implementation Procedures“) ergänzt. Diese liefern eine Interpretation und müssen beachtet werden. Das System basiert auf der vierten Geldwäscherichtlinie der EU. Die fünfte Geldwäscherichtlinie der EU muss bis Januar 2020 umgesetzt werden, und es werden Bestimmungen über virtuelle Währungen, Prepaid-Karten und die Offenlegung von wirtschaftlichen Eigentümern ergänzt.

    In der Schweiz ist die FINMA zuständig für dieses Thema, es gibt das Geldwäschereigesetz (GWG) und die Geldwäschereiverordnung (GwV). Letzteres wurde überarbeitet, an die fünfte Geldwäscherichtlinie der EU angepasst und wird ab Anfang 2020 gelten. Für Finanzdienstleister werden erhöhte Verpflichtungen zur Überwachung des globalen Risikos und eine niedrigere Schwelle für Bartransaktionen von 15000 CHF eingeführt.

    In der Slowakei wurde das Geldwäschereigesetz überarbeitet (Gesetz Nr. 297/228) und ist seit Juli 2018 in Kraft. Es enthält erweiterte Verpflichtungen zur Identifizierung und Registrierung der wirtschaftlich Berechtigten, die in Kürze auch dem Handelsregister gemeldet werden müssen.

    Treuhändische Verwaltung: ist gelegentlich ein legitimes Mittel, wenn der Auftraggeber nicht in Erscheinung treten möchte, etwa bei einer Konkurrenzklausel im Arbeitsvertrag oder bei Bindungen durch einen Vertretungsvertrag. Treuhandmandate werden oft eingerichtet, sind aber nicht immer die beste Lösung und verursachen oft unnötige Kosten.

    Sind Treuhandschaften dennoch gewünscht, gibt es Lösungen. Mandate als Finanzintermediär werden nicht von Zugimpex geführt, sondern von einem anderen Unternehmen der Gruppe, das die gesetzlichen Erfordernisse des Geldwäschegesetzes erfüllt, diesbezüglich geprüft wird und die entsprechenden Akten führen muss.

    (aktualisiert Juni 2018)